Pressemitteilungen vom 08.04.2013:

Denkmalschutz

Liberale warnen vor schleichendem Verfall der städtischen Kultur

Das Land Nordrhein-Westfalen will die Finanzmittel für den Denkmalschutz drastisch kürzen. In dem in der letzten Woche beschlossenen Haushalt für 2013 hat Rot-Grün die Mittel für die kommunale, kirchliche und private Denkmalpflege von 11,4 auf 9,4 Millionen Euro gesenkt. Die Finanzplanung für 2014 sieht eine Kürzung um weitere sechs auf nur noch 3,4 Millionen Euro vor. Ab 2015 sollen Denkmalmittel nur noch in Form von Darlehen gewährleistet werden. Michael Tack, FDP-Fraktionsvorsitzender im Rat, kritisiert die Mittelstreichung als „nicht akzeptabel“ und wirft der Regierung vor, auf Kosten der Kultur zu sparen.
„Denkmäler sind ein wichtiger Teil unserer Kultur. Für Städte mit hoher Lebensqualität wie Gladbeck schaffen sie Identität und Identifikation und prägen deren Individualität,“ erläutert Michel Tack. Für die Liberalen ist der Vorgang daher inakzeptabel. „Die Landesregierung beweist damit eine bemerkenswerte Kurzsichtigkeit: Denn langfristig gesehen kommt uns der schleichende Verfall wichtiger Baudenkmäler teuer zu stehen.“
Darunter leide nicht nur das Erscheinungsbild der Städte, sondern auch kleine Handwerksbetriebe, die als Steinmetze oder Stuckateure ihre Restaurierungskenntnisse anbieten.
Daher darf aus Sicht der Liberalen Kultur auch in Zeiten knapper Kassen nicht in Frage gestellt werden. Die hierfür vorgesehene Summe macht nur einen winzigen Teil des Haushalts aus. Den Liberalen ist es ein Anliegen, dass der Denkmalschutz weiterhin gewährleistet ist.
Tack betont, dass die schwarz-gelbe Bundesregierung den umgekehrten Weg nimmt und sogar in den Kulturbereich investiert – und 2014 einen strukturell ausgeglichenen Haushalt vorlegen wird.
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